Die Tesla-Wissenschaftsstiftung veranstaltete in Philadelphia eine mehrtägige Konferenz anlässlich des 170. Geburtstags von Nikola Tesla sowie des 250. Jahrestages der Unabhängigkeit der Vereinigten Staaten. Am 12. Juli fand eine feierliche Akademie statt, an der Wissenschaftler, Professoren, Forscher, Ingenieure und zahlreiche Bewunderer von Teslas Leben und Werk aus den Vereinigten Staaten, Serbien, Montenegro, der Republika Srpska sowie aus zahlreichen europäischen Ländern teilnahmen.

Besonders bedeutend war die Anwesenheit von Vertretern der serbischen Diaspora aus verschiedenen Ländern der Welt. Gemeinsam mit Vertretern aus Wissenschaft und Diplomatie erinnerten sie daran, welch tiefgreifende Spuren Nikola Tesla hinterlassen hat. Im Rahmen der Konferenz wurden zahlreiche wissenschaftliche und fachliche Arbeiten vorgestellt, die sich mit Teslas Leben, seinem wissenschaftlichen Schaffen, seinem universellen Erbe sowie seinem unschätzbaren Beitrag zur Entwicklung der modernen Wissenschaft, Technologie und Zivilisation befassten.

Die feierliche Akademie wurde vom Generalkonsul der Republik Serbien in New York Dr. Vladimir Božović eröffnet. In seiner Ansprache sagte er: „In einer Zeit komplexer globaler Herausforderungen spricht Teslas Philosophie eindringlicher zu uns als je zuvor. Wir brauchen Menschen, die Brücken bauen statt Mauern, die verbinden statt trennen, die den Dialog dem Konflikt vorziehen und mit Wissen, gegenseitigem Respekt und Zusammenarbeit eine friedlichere, sicherere und wohlhabendere Zukunft gestalten.“

Am letzten Tag der Veranstaltung, dem Fest der Heiligen Apostel Petrus und Paulus (Peter-und-Paul-Tag), wurde in der St.-Nikolaus-Kirche in Philadelphia eine Heilige Liturgie gefeiert. Im Anschluss waren alle Teilnehmer der Konferenz zu einem Mittagessen mit Spezialitäten aus Teslas Heimatregion eingeladen. Ein abwechslungsreiches Kultur- und Kunstprogramm bildete den gelungenen Abschluss der gemeinsamen Veranstaltungstage. Gastgeber des Mittagessens war Nikola Lončar, Gründer der Tesla-Wissenschaftsstiftung.

Dank des Engagements der Tesla-Wissenschaftsstiftung als Veranstalter war die Konferenz in Philadelphia ein großer Erfolg. Sie zeigte eindrucksvoll, dass der Name Nikola Tesla die serbische Gemeinschaft weltweit auch heute noch verbindet und den Dialog mit hochrangigen Vertretern amerikanischer Institutionen fördert.

Quelle: Srpska dijaspora – Rasejanje.info

Foto: M. Bizić / Generalkonsulat der Republik Serbien in New York