Der Minister ohne Geschäftsbereich in der Regierung der Republik Serbien, zuständig für die Beobachtung der Lage, die Ausarbeitung von Maßnahmen und die Koordinierung von Aktivitäten im Bereich der Beziehungen zur Diaspora, Đorđe Milićević, hat feierlich die erste Veranstaltung im Rahmen des Programms „Diaspora und Expo 2027“ in Timișoara (Rumänien) eröffnet.

Bei dieser Gelegenheit betonte Milićević, dass in Timișoara die erste von insgesamt zwölf Veranstaltungen des Programms „Diaspora und Expo 2027“ stattfindet. Ziel des Programms sei es, die serbische Diaspora zu besuchen und Landsleuten, serbischen Vereinen, Institutionen sowie Partnern in den jeweiligen Ländern die Bedeutung der spezialisierten Weltausstellung „Expo 2027 Belgrad“ näherzubringen.

„Ich freue mich besonders, dass wir dieses Programm gerade in Timișoara beginnen“, erklärte Milićević. Er hob hervor, dass Timișoara eine Stadt mit reicher Geschichte, Kultur sowie einer Tradition des Austauschs und der Zusammenarbeit sei. Die serbische Gemeinschaft verfüge dort über tiefe Wurzeln, starke Institutionen, eine lebendige Identität und genieße großes Ansehen. Der Minister unterstrich zudem die Bedeutung der Teilnahme von Vertretern der Wirtschaft. Die Expo 2027 sei nicht nur eine kulturelle und repräsentative Veranstaltung, sondern auch eine große Entwicklungschance. Sie eröffne Möglichkeiten für neue Kontakte, Geschäftsbeziehungen, Investitionen, touristische Besuche und weitere Formen der Zusammenarbeit. Er betonte, dass Serbien die Expo als einen Ort der Begegnung von Staaten, Unternehmen, Städten, jungen Menschen, Ideen, Innovationen und Kulturen gestalten wolle. Die Expo sei eines der wichtigsten nationalen Projekte Serbiens.

„Wir möchten unsere Landsleute im Ausland einladen, 2027 nach Serbien zu kommen, und zugleich wünschen wir uns, dass sie ein wichtiger Teil des internationalen Netzwerks zur Förderung unseres Landes werden“, sagte Milićević. Die serbische Diaspora könne wesentlich dazu beitragen, möglichst viele Touristen, Geschäftsleute, Investoren sowie Vertreter von Institutionen, Kultur, Sport und des öffentlichen Lebens für Serbien zu interessieren und während der Expo nach Belgrad zu bringen.

Nach seinen Worten gehören die Serben in Rumänien zu den am besten organisierten und bedeutendsten serbischen Gemeinschaften in der Region. Sie verfügten über tiefe historische Wurzeln und genössen hohes Ansehen. Der feierliche Teil der Veranstaltung wurde durch ein Kulturprogramm ergänzt. Milićević erklärte, die serbische Gemeinschaft in Rumänien bilde eine Brücke der Zusammenarbeit, der Freundschaft, der wirtschaftlichen Beziehungen und der gemeinsamen Zukunft beider Länder. An der Eröffnungsfeier nahmen außerdem die Generalkonsulin der Republik Serbien in Timișoara, Ivana Jakšić Matović, der Metropolit von Budim und Administrator der Eparchie Timișoara, Lukijan, der Präsident der Industrie- und Handelskammer von Timișoara, Florica Cirița, der Präsident des Bundes der Serben in Rumänien, Ognjan Krstić, sowie Vertreter der Expo 2027 teil. Abschließend betonte der Minister, wie wichtig es sei, über die Expo zu sprechen und Freunde, Partner, Geschäftsleute, Nachbarn und weitere Weggefährten einzuladen, nach Belgrad zu kommen. Serbien sei heute ein Land, in das Menschen kämen, in das investiert werde, mit dem man zusammenarbeite und in das viele zurückkehrten.

Quelle: Regierung der Republik Serbien

Foto: Marija Blagojević