Der Minister für europäische Integration und internationale Zusammenarbeit Zlаtan Klokić besuchte die fünfköpfige Familie Nišević, die aus Österreich in die Republika Srpska zurückgekehrt ist.
Als Gründe für ihre Rückkehr nennen sie bessere Bedingungen sowohl hinsichtlich der beruflichen Möglichkeiten als auch für das Familienleben.
Dragana und Bojan Nišević kehrten mit ihren drei Kindern in Bojans Heimatort Niševići zurück. Einer der Gründe dafür war auch der Wunsch, die elfjährige Sunčica, den achtjährigen Vuk und den sechsjährigen Dragan in ihrer Heimat aufzuziehen.
„Mir gefällt es hier besser, weil ich Tiere habe und einen Garten. Hier lässt es sich für mich schöner leben als dort in Österreich“, sagte Sunčica Nišević.
„Ich spiele Fußball und bin acht Jahre alt. Hier kann ich viele verschiedene Dinge spielen, was ich dort nicht konnte. Ich habe viele Tiere, die ich fast jeden Tag füttere“, erklärte Vuk Nišević.
Dragana Nišević ist Inhaberin eines Schneiderbetriebs, während Bojan, der Elektroingenieur ist, ein Unternehmen im Bereich der Informationstechnologie führt.
„Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass es finanziell besser für uns ist, hier zu sein. Konkret sind die Einkommensteuern deutlich niedriger. Hier in der Republika Srpska beträgt die Einkommensteuer zehn Prozent, während der progressive Steuersatz in Österreich bei 43 Prozent beginnt und weiter ansteigt“, sagte Bojan Nišević.
Bojan erklärt, dass er dank der Vertretung der Republika Srpska in Wien einige seiner größten Kunden gewinnen konnte. Die Vertretung ist dem Ministerium für europäische Integration und internationale Zusammenarbeit unterstellt.
„Was die Institutionen tun, ist, bestimmte Projekte zu unterstützen, die die Bewohner dieses Dorfes sich wünschen. Dazu gehören vor allem die Renovierung der örtlichen Schule, der Bau einer Beleuchtung, die für diesen Weiler beziehungsweise dieses Dorf dringend notwendig ist, sowie der Ausbau der Infrastruktur, die für das Funktionieren ihres Haushalts erforderlich ist – nicht nur ihres eigenen, sondern des gesamten Dorfes“, sagte der Minister für europäische Integration und internationale Zusammenarbeit, Zlаtan Klokić.
Obwohl es keine offizielle Statistik über die Zahl der Rückkehrer aus dem Ausland in die Republika Srpska gibt, erklärte Minister Klokić, dass im vergangenen Jahr 260 Kinder aus Familien, die zurückgekehrt sind, in Schulen eingeschrieben wurden.
Quelle: Regierung der Republika Srpska – RTRS
Foto: Regierung der Republika Srpska

